Kirchengemeinde Aktuelles

Kirchengemeinde hat einen Weinberg

Ungarn schenken Rebstöcke


Die evangelische Kirchengemeinde Untersteinach ist nun stolzer Besitzer eines kleinen Weinberges.
Die Rebstöcke stammen von der Ungarischen Partnergemeinde in Simontornya. Pfarrer Karoly Lörinczy hat diese beim Besuch Anfang August der Kirchengemeinde als Gastgeschenk mitgebracht und Pfarrer Wolfgang Oertel bei der gemeinsamen Begrüßungsfeier mit dem Ungarnkreis übergeben.
Nach Erörterung im Kirchenvorstand und unter Einholung der Meinung eines gelernten Winzers wurden als Standort für die Rebstöcke der Hang hinter dem Kantorat beschlossen. Das Ehepaar Ute und Harald Wenig und Pfarrer Oertel haben die Riesling- und Muscateller-Rebstöcke eingepflanzt. Pfarrer Oertel berichtet, dass in der Bibel vielfältiger Weise auf Weinberge und die Arbeit darin hingewiesen wird. „Nachdem Noah hat als erster einen Weinberg gepflanzt hat, haben wir diese Tradition aufgenommen und einen – zugegeben kleinen - Weinberg in Untersteinach gepflanzt. Aber der Anfang ist gemacht und es ist noch Platz für weitere Rebstöcke.“
Wie der Name des Weinbergs lautet ist, laut Pfarrer Oertel noch völlig offen. Ob „Untersteinacher Ewigleben“, „St.Oswald-Nordhang“ oder „Pfaffenberg am Kantorat“ – der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Aber vielleicht haben ja die Leserinnen und Leser eine Idee. Der Sieger kriegt die erste Flasche, wenn der Wein fertig ist.

Vorsitzende im Amt bestätigt

Stadtlauringen

Auf dem Bild sind im Vordergrund v.l.n.r. Wolfgang Oertel und Petro Müller zu sehen.
Dahinter sind Ingrid Reimer, das Craheim leitende Ehepaar Frank, Oswin Lösel von der Charismatischen Erneuerung in der kath. Kirche, Pfrin. Melanie von Truchseß, Pfr. Stefan Wolfgang, Regionalbischöfin Dorothea Greiner und Annegret Bossemeier.

Nach 5 Jahren Vorsitz seit 2014 im Verein Ökumenischer Dienst auf Schloss Craheim wurden auf der Jahrestagung Angang Juli 2019 Pfarrer Wolfgang Oertel als 1. Vorsitzender und Pfr. Dr. Petro Müller als 2. Vorsitzender einstimmig im Amt bestätigt. Regionalbischöfin Dr. Dorothea Greiner beglückwünschte stellvertretend für den Ökumenischen Dienst und wünschte Gottes Segen für dieses Amt.
Pfr. Oertel verabschiedete die Geschäftsführerin Ingrid Reimer, die aus gesundheitlichen Gründen das Amt aufgegeben hat und bedankte sich für die langjährige ehrenamtliche Tätigkeit im Ökumenischen Dienst. Der Ökumenische Dienst ist der Gründungsverein des Lebenszentrums für die Einheit der Christen auf Schloss Craheim bei Stadtlauringen, Landkreis Schweinfurt, das zum Dekanatsbezirk Rügheim im Kirchenkreis Bayreuth gehört.
Seminare geleitet
Wolfgang Oertel ist seit 2007 Pfarrer in Untersteinach im Dekanatsbezirk Kulmbach. Der 52-Jährige kennt Schloss Craheim und den Ökumenischen Dienst aus seiner Zeit als Pfarrer in den unterfränkischen Kirchengemeinden Friesenhausen und Wetzhausen im Dekanatsbezirk Rügheim. In dieser Zeit und danach leitete er auch Seminare in der Begegnungsstätte.
Wolfgang Oertel ist Landesynodaler der Bayerischen Landeskirche und EKD-Synodaler. In der Landessynode ist er im Organisationsausschuss tätig und leitet als Vorsitzender den Catholica-Ausschuss in der VELKD.
Universitätsdozent
Prof. Dr. Petro Müller ist seit November 2010 Domvikar an der Kathedrale zu Würzburg ernannt. Er ist seit Oktober 2012 als Pfarrvikar im Seelsorgeteam der Pfarreiengemeinschaft Würzburg Innenstadt tätig, Delegierter in der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen (AcK) und der Bayerischen Ökumene-Kommission und „außerplanmäßigen Professor“ an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg für das Fachgebiet „Dogmatik und Dogmengeschichte.
Schloss Craheim
In der Begegnungsstätte Schloss Craheim werden Seminare angeboten für Partnerschaft und Familie sowie für Seelsorge und Beratung. In den letzten Jahren kamen zudem Seminarangebote für Teenager und junge Erwachsene hinzu. Schloss Craheim ist seit den späten 1960er-Jahren ein Zentrum der charismatischen Erneuerung in der evangelisch-lutherischen Landeskirche. Zum Lebenszentrum gehört auch eine Lebensgemeinschaft mit 20 erwachsenen Mitgliedern. Sie hat Zuwachs durch junge Familien bekommen. Außerdem ist die „Kommunität Jesu Weg“ mit vier Schwestern Teil des Lebenszentrums auf Schloss Craheim. Im Franziskushof finden regelmäßig katholische Messen statt.

Taufen in der Osternacht

Impressionen!

Mitarbeiterempfang der evangelischen Kirchengemeinde Untersteinach

Rund 80 ehrenamtliche Mitarbeiter trafen sich am 20. Januar zum Mitarbeitersonntag der evangelischen Kirchengemeinde nach im Kantorat.

Pfarrer Wolfgang Oertel dankte im Gottesdienst allen ehrenamtlichen und nebenamtlichen Mitarbeitern für die geleistete Arbeit im abgelaufenen Jahr und verdeutlichte, dass in einer Kirchengemeinde alle eine christliche Familie als Schwestern und Brüder sind, die die Liebe Gottes zusammenhält.
Austräger der Boten, DOJ-Gruppe, Jungschar, Konfirmanden-Team, Krabbelgruppe, Seniorenkreise, Friedhofsdienst, Ungarn- und Frauenkreis sind nur ein kleiner Teil der zahlreichen Gruppen, die beim anschließenden Empfang anwesend waren. Heiner Beyer am Klavier präsentierte dabei zusammen mit Reinhard von Ramin Werke von Manfred Siebald und Franz Schubert.
Während Eyke Fiedler Geschichten von der „Alten Mia“ vorlas, informierte Bärbl Zeller über den vielfältigen Wochenablauf eines Pfarrers in Reimform. Pfr. Fleischmann, Bärbl Zeller und Martina Schubert zeigten den Sketsch einer reiselustigen Pfarrerin, die von ihrem Vertrauensmann im Reisebüro wegen der schönen Oberfränkischen Orte abgehalten wird.
Zur Ausgestaltung im Gottesdienst und beim Empfang trug außerdem der Posaunenchor unter der Leitung von Thorsten Geyer bei.
Text und Fotos: Wolfgang Oertel

Unsere Galerie

Schau doch mal rein!

Der neue Kirchenvorstand der Kirchengemeinde Untersteinach

v.l.n.r.: Renate Kortschack, Martina Schubert, Pfr. Wolfgang Oertel, Otmar Müller, Harald Wenig, Michaela Wiesel, Manfred Pietruska, Michael Ströhlein
Es fehlen: Jutta Bodenschlägel, Elke Ufer und Christiane Lotter

Evangelische Kirchengemeinde Guttenberg

Pfarrer Martin Fleischmann auf der Pfarrstelle installiert

Zusammen nahm Dekan Kretzschmar mit Verantwortlichen der vier zur Pfarrei Untersteinach gehörenden Kirchengemeinden die Einführung von Pfarrer Martin Fleischmann (rechts) vor. Unser Bild zeigt (von links) Günther Bähr (Untersteinach), Kerstin Lubina (Stadtsteinach) Dekan Thomas Kretzschmar, Dr. Jürgen Schmidt (Guttenberg) und Jürgen Bodenschlägel (Rugendorf) vor. kpw

Zusammen segnete Dekan Kretzschmar mit Verantwortlichen der vier zur Pfarrei Untersteinach gehörenden Kirchengemeinden durch Handauflegen Pfarrer Martin Fleischmann (kniend rechts). Um Bild (von links) Dekan Thomas Kretzschmar, Dr. Jürgen Schmidt (Guttenberg) und Jürgen Bodenschlägel (Rugendorf), Kerstin Lubina (Stadtsteinach) und Günther Bähr (Untersteinach) für seine Arbeit im Dienste Gottes. kpw

Die Glocken riefen die evangelischen Christen am Samstagabend in die St. Georgskirche, um bei der offiziellen Installation ihres Pfarrers Martin Fleischmann durch den Kulmbacher Dekan Thomas Kretzschmar dabei zu sein. Pfarrerin Sigrun Wagner aus Rugendorf verlas dazu die Urkunde mit dem Wortlaut: Der Landeskirchenrat der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern hat dem Pfarrer Martin Fleischmann in das Pfarrdienstverhältnis auf Lebenszeit berufen und ihm die 3. Pfarrstelle Untersteinach des Dekanatsbezirkes Kulmbach Guttenberg im Umfang von 50 Prozent eines vollen Dienstverhältnisses mit Wirkung vom 1. Mai 2018 übertragen. In der Erinnerung an sein Ordinationsgelübde wird er verpflichtet, das Hirtenamt im Gehorsam gegen Gottes Wort als Seelsorger und Prediger des Evangeliums gewissenhaft zu führen und sich in seinem Leben so zu verhalten, wie es dem Auftrag entspricht. Auf Grund der Verfassung der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern vollziehe ich die Berufung mit dem Wunsch, dass Gott Amt und Gemeinde segne zum Bau seines Reiches und zur Ehre seines Namens. Der Landesbischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern, Dr. Heinrich Bedford-Strohm.

„Der Pfarrer ist hier vor Ort verantwortlich für die geistliche Grundversorgung des Glaubens. Das Vertrauen auf die Kirche ist wichtig, um den Weg gemeinschaftlich zu gehen und die Liebe Gottes zu erfahren. Dafür brauchen wir den Geistlichen. Mit der Bewerbung um die hiesige Pfarrstelle zeigt Martin Fleischmann, dass er sich mit seiner Familie hier in Guttenberg sehr wohlfühlt und lange bleiben will“, sagte Dekan Kretzschmar. Wie langfristig die zweite Hälfte des Dienstverhältnisses finanziert wird, müsse neu geklärt werden. Bisher trug sie das Haus Enoch von Guttenberg. Erste Gespräche mit Philipp von Guttenberg gab es bereits. Momentan ist sie vonseiten der Landeskirche gesichert. Dekan Thomas Kretzschmar segnete Pfarrer Martin Fleischmann mit seiner Frau Gunhild Wagner-Fleischmann und den beiden Kindern sowie die Gemeinde im Frieden des Herrn. Mit Beifall stimmte versammelten Christen freudig ein, dass Martin Fleischmann nun die Guttenberger Pfarrstelle innehat.

„Ich bin nun im sechsten Jahr, seit dem 29. Oktober 2013 hier in Guttenberg tätig und habe nun die Pfarrstelle auch offiziell inne“, betonte Martin Fleischmann und sagte: Gott mache mit seiner Vergebung von Verfehlungen und Unrecht die Tür zum Himmelreich gnädig für alle auf. Deshalb sollten wir allen anderen auch barmherzig vergeben, wenn sie gesündigt oder Leid getan haben. Gemeinsam sang die Gemeinde zum Orgelspiel von Heiner Beyer, dass Friede unter uns herrscht und es Hass zu überwinden gilt.

Neben Vertretern der Pfarrgemeinden Untersteinach, Stadtsteinach und Rugendorf wohnte auch der Pfarrgemeinderat der katholischen Kuratie zu Guttenberg um Vorsitzenden Fabian Laaber der Installation von Martin Fleischmann bei. Er freute sich auf eine weitere gute Zusammenarbeit beider Konfessionen. Nach dem gutbesuchten Gottesdienst in der St. Georgskirche waren alle noch zu einem Empfang ins Gemeindehaus eingeladen. Viele packten dabei die Gelegenheit beim Schopf und gratulierten Martin Fleischmann mit persönlichen Worten zur offiziellen Übertragung der Pfarrstelle Guttenberg durch die Evangelisch-Lutherische Landeskirche Bayerns. kpw

Unsere Kirchengemeinde

mit Berichten vom Kirchenvorstand

Neu gegossene Kerzenleuchter erstrahlen in der St. Oswald-Kirche

Viele Menschen haben nach dem Diebstahl der ehemaligen Leuchter Zinn gespendet, damit wir diese Kerzenleuchter nach dem Muster der alten wieder anschaffen können. Dafür ein ganz herzliches Dankeschön an alle Material- und Geldspender. Nun kann der das Licht auf dem Altar wieder brennen und leuchten.

Neuer Turnus mit Abendgottesdiensten

Immer wieder kommen Anfragen von Gemeindegliedern zu anderen Gottesdienstzeiten, insbesondere am Abend. Es sollen nun Abendgottesdienste am Samstag im Wechsel in den Kirchengemeinden stattfinden, sodass jede Woche in einer anderen Kirchengemeinde ein Samstagabendgottesdienst angeboten wird.
So kann jeder an einem Wochenende in unserer Pfarrei entweder einen Abendgottesdienst am Samstag besuchen. Der Plan soll wie folgt aussehen:

  • Wochenende im Monat: 18:00 Abendgottesdienst am Samstag in SAN
  • Wochenende im Monat: 19:00 Abendgottesdienst am Samstag in RUG
  • Wochenende im Monat: 19:00 Abendgottesdienst am Samstag in USAN, gleichzeitig am Sonntag spätere Anfangszeiten:
in KUP (9:00) und in GUT (10:00) + Kirchenkaffee
  • Wochenende im Monat: 19:00 Abendgottesdienst am Samstag in GUT.

Im Juli 2018 ging die halbjährige Versuchsphase los. Im Dezember wird sie enden.
Danach wird neu überlegt.

Kirche St. Oswald-Kirche

Die bestehende Beschallungsanlage ist über 20 Jahre alt. Sie wurde nun um 2 Funkhandmikrofone und ein zusätzliches Ansteck-Mikrofon erweitert.
Die Finanzierung erfolgt mit dem Kirchgeld 2017 und den bestehenden Rücklagen.
Der Handlauf am Haupteingang St. Oswald-Kirche ist installiert. Die ansässige Fa. Wimmer hat den Handlauf der Kirche gespendet. Manfred Pietruska hat eine Rohrhülse für den Handlauf in den Boden eingelassen.

Grundstück ehem. Ökum. Jugendheim

Zur gegenwärtigen Zeitpunkt sind Interessenten vorhanden.
Demnächst wird eine Entscheidung im Kirchenvorstand gefällt.

Kindergarten Fölschnitz

Derzeit werden Kosten für eine Generalsanierung ermittelt. Die Baumaßnahme soll von Februar 2020 bis August 2021 durchgeführt werden.

Kirchgeld

Der Stand des Kirchgeldes 2018 beträgt 11.210,-- € (u.a. Umfahrung Kirche, Kindergarten Fölschnitz). Ganz herzlichen Dank an alle Zahler!
Beschluss: Das Kirchgeld 2018 wird für den Kindergarten Fölschnitz, die Jugendarbeit und die Innenausstattung der Kirche aufgewendet werden.

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