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JUDAS - Psychogramm eines Verräters (Kammerspiel)

Donnerstag, 21. April
Freitag, 22. April und
Samstag, 23. April 2022

jew. um 18:00 Uhr

Einlass: 1 Stunde vor Vorstellungsbeginn; Einlass vom Parkplatz Kronacher Straße gegenüber der Fachklinik Stadtsteinach

Hinweis: Bitte bei einem Besuch die aktuellen Schutz- & Hygienemaßnahmen beachten.

Veranstalter: die naturbühne gGmbH, Am Wehlitzer Berg 15, 95367 Trebgast in Kooperation mit: Frankenwaldtheater Stadtsteinach

Karten gibt es im Vorverkauf für 14 €

  • bei der Bäckerei Will - Marktplatz Stadtsteinach,
  • bei der Buchhandlung Friedrich - Holzmarkt Kulmbach
  • oder unter 09227 6220 (Montag 16 - 18 Uhr | Freitag 10 - 13 Uhr)
    bzw. tickets@dienaturbuehne.de

Begrenzte Plätze!

Am Donnerstag, den 21. April, Freitag, den 22. April sowie Samstag, den 23. April jeweils um 19 Uhr zeigt die naturbühne aus Trebgast in Stadtsteinach das Kammerspiel JUDAS von Lot Vekemans. Schauspieler Andreas Gräbe und Regisseur Bernd Berleb gehen bei diesem Einzelstlück einen neuen Weg: Die evangelisch-lutherische Christuskirche in Stadtsteinach wird zur Bühne. Sie ist dabei keine Kulisse, sondern ein realer Spielort.

Judas – sein Name steht für Verrat, sein Judaskuss hat die Welt verändert. Er hat mit diesem die Leidensgeschichte Christi in Gang gesetzt, aber wäre ohne ihn das Christentum tatsächlich zu einer der großen Weltreligionen geworden? Auf seine Person hagelte einer der größten Shitstorms in der Geschichte. Er wurde zu einer Ikone des Verrats. Doch wie sieht der Mensch dahinter aus? Was wäre passiert, wenn er zu seinem Glauben zurückgekehrt wäre?

Bei allem, was man über ihn sagen kann, sieht er sich selbst als Mann mit Verantwortungsgefühl, keine mildernden Umstände. Auf der Bühne plaudert Judas aus seinem Leben, erzählt von seiner Kindheit und von seinen Geschwistern. Und natürlich auch von seiner Zeit mit IHM. Er spricht aber auch über seine Zweifel an IHM. Judas lullt uns ein mit diesen Geschichten und dreht plötzlich den Spieß um. Es ist leicht mit dem Finger auf jemand anderen zu zeigen. Was aber wäre passiert, wenn er seine Zweifel hätte fahren lassen und Jesus gefolgt wäre? Hätten wir das wirklich gewollt?

Das Stück ist eine spannende Auseinandersetzung damit, wie eine Entscheidung ein Leben schlagartig verändern kann. Es appelliert an die Verantwortung jedes Einzelnen. Es transportiert Glaubensfragen und Zweifel in unsere aktuelle Zeit. Schauspieler Andreas Gräbe und Regisseur Bernd Berleb brechen den biblischen Stoff auf eine persönliche Ebene herunter; wir erleben einen Judas mit all seinen menschlichen Ängsten und Ausreden. Er möchte gesehen und verstanden werden.

Bernd Berleb stammt aus München, wo er von 1994-1997 am Schauspielstudio Willschrei seine Schauspielausbildung absolvierte. Er spielte zahlreiche Rollen am Landestheater Dinkelsbühl sowie in München und Wasserburg.
2019/2020 war er festes Ensemblemitglied am Theater Ansbach.
2021 war er das erste Mal bei den Rosenbergfestspielen als Mammon in Jedermann und Berry in Ladie's Night zu sehen.

Für seine schauspielerischen Leistungen wurde er 2016 mit dem Darstellerpreis der Theatertage Wasserburg für Novecento ausgezeichnet und erhielt 2018 den Theaterpreis der FLZ für Ziemlich beste Freunde.

Andreas Gräbe wuchs in Hattingen an der Ruhr auf. Er machte zunächst in Hamburg eine Musicalausbildung an der Stage School und anschließend eine Schauspielausbildung an der Schule für Schauspiel. Das Institut für Schauspiel Film & Fernsehberufe (iSFF) in Berlin und das Susan Batson Studio New York waren ebenfalls Stationen auf seinem beruflichen Weg.

Seit 2005 steht er in Musik- und Sprechtheaterinszenierungen auf Bühnen im gesamten deutschsprachigen Raum. Außerdem war er in unterschiedlichsten Musikvideos, z.B. für Xavier Naidoo und Die Absoluten Beginner zu sehen. Als Sprecher lieh Gräbe u.a. verschiedenen Charakteren in der Kinderserie Supa Strikas seine Stimme. Darüber hinaus ist er auch immer wieder für Film und Fernsehen tätig. So z.B. in der NDR Serie Die Pfefferkörner oder der BR Produktion Dahoam is Dahoam.

Lot Vekemans wurde 1965 in Oss (Niederlande) geboren. Nach ihrem Studium der Geographie an der Universität Utrecht folgte sie ihrer großen Leidenschaft für das Schreiben und das Theater. Sie begann eine Ausbildung am Schriftstellerinstitut 't Colofon in Amsterdam, die sie 1993 abschloss.

Ihre Stücke sind mittlerweile in fast zwanzig Sprachen übersetzt und werden in fast dreißig Ländern aufgeführt. Sie schreibt für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Ihre Stücke werden in Klassenzimmern, vor Ort, bei Festivals, in kleinen und mittelgroßen Sälen aufgeführt. Ihre bekanntesten Stücke sind Truckstop, Schwester Von, Judas und Gift.
Ihre Stücke erhielten zahlreiche Auszeichnungen und Preise.

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Auch dieses Jahr wieder:

Freifrau von Waldenfels erzählt ihre Geschichte und der Freiherr gibt auch seinen Senf dazu!

  • Donnerstag, den 4. August 2022 um 19:00 Uhr in Rugendorf

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